Ein Kategoriensieg und ein Kranz für den Schwingklub Winterthur
Ein Kategoriensieg und ein Kranz für den Schwingklub Winterthur
Am ersten Juli-Wochenende standen die Winterthurer Schwinger gleich an drei Schwingfesten im
Einsatz. Den Start machten die Jungschwinger am Hirzelschwinget. Am Tag darauf reiste Janos
Bachmann ans Innerschweizer Schwingfest und acht Schwinger stiegen in Gonten am Appenzeller
Kantonalschwingfest in die Zwilchhosen.
Fabio Schoch, Jamie Leon Roth und Rick Strebel massen sich am Samstag auf dem Hirzel. Nach seiner
Schlussgangteilnahme am Kronbergschwinget, durfte sich Rick Strebel über eine weitere Teilnahme
an einem Schlussgang freuen. Diesen Kampf konnte er zu seinen Gunsten ausfallen lassen und so
gewann er in der Kategorie 2017-2020. Im Auftakt musste er zwar ein Remis verkraften doch er
konnte die weiteren fünf Gegner, vier davon mit der Maximalnote, besiegen. Sein Klubkollege Fabio
Schoch aus Kollbrunn durfte sich in der Kategorie 2015/2016 mit vier gewonnenen Kämpfen und
zwei Unentschieden mit 56.75 Punkten den Rang 5a reservieren lassen. Der Sennenschwinger Jamie
Leon Roth startete in der ältesten Kategorie (2011/ 2012) und platzierte sich mit 51.50 Punkten auf
dem 17. Schlussrang. Nach drei Niederlagen in den ersten drei Begegnungen konnte er sich im
vierten Kampf eine gut verdiente Neun holen. Danach musste er wieder zweimal als Verlierer vom
Platz gehen.
Am Kräftemessen in Arth trat der Turnerschwinger Janos Bachmann zusammen mit Domenic
Schneider als Nordostschweizer Gast am Innerschweizer Teilverbandsfest an. Leider lief es ihm,
entgegen der Gewohnheit, nicht sehr gut. Bachmann verlor im Auftakt gegen den Schwyzer
Teilverbandskranzer Fredi Bruhin (Siebnen). Für das Remis in der zweiten Begegnung erhielt er sehr
gute neun Punkte. Nach einem weiteren Gestellten, musste er sich nochmals eine Niederlage
gefallen lassen. Somit war das Gastspiel für Bachmann mit 35.00 Punkten auf dem Rang 27b beendet.
Am Appenzeller Kantonalschwingfest konnte der Teilverbandskranzer Silvio Oettli (Bussnang/ TG)
zum ersten Mal ein Kantonalschwingfest gewinnen. Zusammen mit seinem Schlussganggegner
Martin Roth, der dank seines Punktevorsprunges trotzdem genug Punkte zusammen hatte, teilt er
sich den Rang 1. Oettli machte sich den Weg mit vier Siegen und einem Remis für den Schlussgang
frei. Martin Roth hingegen weist fünf Siege, drei mit Maximalnote, aus.
Der Beste unter den Winterthurer Schwingern platzierte sich mit 57.25 Punkten auf Rang 4b.
Christian Lanter gewann seine ersten drei Kämpfe, musste sich aber gleich darauf mit zwei
Unentschieden zufriedengeben. Die letzte Begegnung musste er nun gewinnen um kranzgeschmückt
nach Hause zu gehen. Dies geling ihm in souveräne Manier, sogar mit der Höchstnote.
Leider schaffte es keiner der sieben anderen Winterthurer auf die Kranzränge. Nur einen halben
Punkt hinter den letzten Kranzgewinnern darf sich Philipp Lehmann mit genau 56.00 Punkten über
den Rang 9d freuen. Mit drei Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage darf er sich in den oberen
Rängen einreihen. Nur einen Viertelpunkt und einen Rang hinter Lehmann findet sich Leo
Schönenberger auf der Rangliste. Er startete mit einer perfekten Zehn, konnte diese Leistung aber
leider nicht aufrechterhalten. Der Sennenschwinger mit dem dunklen Hemd durfte sich noch weitere
zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis verbuchen lassen. Die Zwillinge Lukas und Loris Anliker,
sowie Patrick Rüegg reservierten sich die Ränge 16h, 17a und 17c. Lukas Anliker erkämpfte sich mit
54.25 Punkten einen viertel Punkt mehr als seine Klubkollegen. Er erschwang sich zwei Siege und vier
Niederlagen. Für den letzten Kampf erhielt er sogar 8.75 Punkte. Und auch die Siege endeten mit der
Maximalnote. Loris Anliker und Patrick Rüegg schlossen mit drei Niederlagen, zwei Siegen und einem
Remis ab.
Der 2009 geborene Pascal Brägger hatte einen wunderbaren Auftakt in den Tag. Er durfte in den
ersten beiden Gängen als Sieger vom Platz gehen. Leider waren die Gegner danach zu stark für ihn
und so verlor er die restlichen Kämpfe. Somit schaffte er es mit 53.50 Punkten auf den Schlussrang
19a. Sven Kennepohl durfte sich als erstes eine glatte Zehn einschreiben lassen. Danach gab es für
ihn zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Mit dieser Leistung landete er mit 53.00 Punkten auf
Rang 21a.