Nordostschweizer Schwingfest

Nordostschweizer Schwingfest

01.07.2026

Bei besonders heissen Temperaturen kämpften sich die 225 angetretenen Jungschwinger in

Güttingen durch den anstrengenden Tag. Antretungsberechtigt waren die Jahrgänge 2009 bis 2013.

Vom Schwingklub Winterthur waren dies Fabio Schoch im Jahrgang 2013 und Pascal Brägger im

Jahrgang 2009.

Der Turnerschwinger Fabio Schoch aus Kollbrunn musste sich in der ersten Begegnung bereits

geschlagen geben. Sein zweiter Gegner hatte keine Chance gegen ihn und so durfte er als Sieger vom

Platz gehen. Leider kam er in den Kämpfen drei, vier und fünf nicht mehr über eine Niederlage

hinaus. Den sechsten Gang entschied er für sich und durfte sich somit mit 53.75 Punkten auf dem

Schlussrang 17d einreihen.

Sein Klubkollege Pascal Brägger, der in der ältesten Kategorie teilnahm, kämpfte sich ebenfalls

sechsmal durch die brennende Hitze. Leider gelang es ihm nicht, seine Kontrahenten auf den Rücken

zu legen. Er musste sich bei allen sechs Kämpfen das Sägemehl abwischen lassen. Trotz allem durfte

er sich 51.50 Punkte auf dem 18. Rang einschreiben lassen.


Am darauffolgenden Tag stiegen die Aktivschwinger in die Zwilchhosen. Auch die «grossen»

Schwinger wurden von Petrus nicht verschont und lieferten bei ebenso höllischen Temperaturen

interessante Zweikämpfe. Auch die sieben Winterthurer Schwinger nahmen am heissen

Wettkampfgeschehen teil und nahmen insgesamt einen Teilverbandskranz nach Hause.

Die beiden St.Galler Werner Schlegel und Damian Ott durften sich im Schlussgang die Hand geben.

Zwar hatte Schlegel einen verlorenen Auftakt, doch er machte sich den Weg Gang für Gang frei. Der

Gastschwinger aus der Innerschweiz, Adrian Odermatt, ist der Grund für sein nicht einwandfreies

Notenblatt. Danach versorgte Schlegel alle seine Gegner mit der Maximalnote. Dies waren Lorin

Rhyner (Wittenwil/ TG), Marco Flütsch (Ascharina/ GR), Mario Schneider (Rothenhausen/ TG) und

Joel Strebel (Aristau/ AG). Seinem Schlussganggegner Damian Ott hätte ein Unentschieden für den

Festsieg gereicht. Auch er bodigte vier Kontrahenten mit der Höchstnote. Darunter ebenfalls Joel

Strebel, Naim Fejzaj (Wolfhalden/ AP), Elias Kundert (Sirnach/ TG) und Andrin Habegger (Tägerschen/

TG). In der fünften Begegnung stellte er sich König Armon und durfte sich für das Remis eine Neun

abholen. Im Schlussgang hatte Schlegel dann doch den längeren Atem und so durfte sich der

Hemberger zum Dritten Mal in Folge zum Sieger küren lassen.

Für Niklas Frauenfelder und Sven Kennepohl lief es an diesem Schwingfest leider gar nicht gut.

Kennepohl kam leider in keinem Gang über eine Niederlage hinaus. Frauenfelder holte sich aber im

dritten Kampf noch einen Sieg. Leider war für beide nach der vierten Begegnung schon Schluss.

Patrick Rüegg und Leo Schönenberger teilen sich mit 54.50 Punkten die Ränge 15f und 15g. Der

Turnerschwinger Rüegg stellte den ersten Kampf, bevor er sich zweimal einen Sieg, inkl. einer Zehn,

einschreiben durfte. Für das zweite Remis erhielt Rüegg dann eine sehr gute Neun. Leider reichte die

Ausdauer nicht mehr aus und so verlor er die letzten beiden Begegnungen. Sein Klubkollege

Schönenberger musste sich ebenfalls gleich zum Start ein Remis eingestehen. Nach einer Niederlage,

gab es dann nochmals einen Strich ins Notenblatt. Die Gänge vier und fünf konnte der

Sennenschwinger mit dem dunklen Hemd für sich entscheiden. Leider liess er sich dann im letzten

Kampf nochmals auf den Rücken legen.

Auch Christian Lanter und Philipp Lehmann findet man auf der Rangliste ganz nah beieinander.

Lehmann hat einen Viertelpunkt Vorsprung auf Lanter und platzierte sich mit genau 55.00 Punkten

auf Rang 13k. Lanter mit 54.75 Punkten auf Rang 14c. Der Teilverbandskranzer Lehmann verlor gegen


den Thurgauer This Kolb (Rossrüti) leider schon im Anschwingen. Danach konnte er mit einer

souveränen Zehn gewinnen, bevor er sich zweimal hintereinander eine Neun einschreiben durfte.

Nach einem erneuten Sieg wurde er vom Teilverbandskranzer aus der Innerschweiz Lukas Heinzer

(Goldau/ SZ) gebodigt. Lanter wurde gleich zum Start der St. Galler Teilverbandskranzer Christian

Bernold (Flums) eingeteilt. Diesen konnte er nach einem harten Kampf besiegen. In den

Begegnungen zwei bis fünf musste Lanter jeweils die ganzen sieben Minuten im Ring stehen und

kämpfen. Diese Gänge schlauchten ihn zwar, doch er gewann seinen letzten Kontrahenten mit einer

souveränen Zehn.

Der Winterthurer, welcher im Übrigen auch der einzige Zürcher Kranzgewinner ist, darf sich auf Rang

4c mit 57.25 erkämpften Punkten den Kranz überreichen lassen. Der Wildberger Janos Bachmann

überwältigte zur Überraschung als Erstes den Neueidgenossen Christian Biäsch aus Davos. In der

zweiten Begegnung stellte er gegen Kilian Kolb, welcher sich am Ende des Tages den ersten

Teilverbandskranz überreichen durfte, mit einer Neun. Nach einer perfekten Zehn, trat Bachmann

gegen den Gastschwinger aus dem Aargau Joel Strebel an, gegen den er verlor. Den fünften Gegner

konnte Bachmann dann mit der Maximalnote bezwingen. Nun hiess es für ihn alles oder nichts.

Dieses Motto nahm er sich zu Herzen und besiegte kurz vor Ablauf der Zeit den Teilverbandskranzer

Silvio Oettli (Bussnang/ TG). Somit bestätigte Bachmann den ersten Teilverbandskranz von letztem

Jahr in St. Gallen.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren und Partner