Schaffhauser Kantonalschwingfest
Schaffhauser Kantonalschwingfest
Das Schaffhauser Kantonalschwingfest fand erstmals in der BBC Arena im Hauptort des Kantons statt. Wo sonst Handballer auf hohem Niveau spielen, fand dort nun ein Traditionsfest statt. Bereits am Samstag, 08.08.2026, wurde die Halle von den Jungschwingern auf Herz und Niere geprüft. Die sechs Winterthurer Jungathleten durften schlussendlich mit zwei gewonnenen Zweigen nach Hause gehen. Rick Strebel gegen Michael Degen (Bennwil/BL) hiess die Schlussgangpaarung in der Kategorie 2017/2018. Rick erkämpfte sich den Weg in den Schlussgang mit vier Siegen, alle mit Maximalnote und einer Niederlage gegen den Drittplatzierten Tijs Fässler (Appenzell). Leider musste er sich im Schlussgang geschlagen geben und platzierte sich mit 57.25 Punkten auf dem vierten Rang, inklusive Auszeichnung. In derselben Kategorie rangierte sich Mathis Bach an seinem ersten Schwingfest mit 53.75 Punkten auf dem Schlussrang 17a. Mathis, der kleine Bruder von Hannes Bach, durfte sich vier Niederlagen und zwei Siege einschreiben lassen.
Hannes Bach trat zusammen mit Tim Vogel in der Kategorie 2013/ 2014 an. Hannes kam nach zwei Remis und einer Niederlage nicht umhin den Kampf verletzungsbedingt aufzugeben. Tim liess sich vier Remis und mit dem Zusatzgang drei Niederlagen verbuchen. Er durfte sich mit 52.00 Punkten auf dem 22. Rang platzieren.
Auch Joel Noti liess es sich nicht nehmen zweiggeschmückt nach Hause zu gehen. Der Wisliger Sennenschwinger landete mit zwei Remis, einem verlorenen Gang und drei Siegen mit ganz genau 56.00 Punkten auf dem guten Rang 7b. Sein Jahrgangskollege Tayfun Seige durfte sich mit 54.50 Punkten den Rang 13a reservieren lassen. Er erkämpfte sich sehr ausgeglichen je zwei Niederlagen, zwei Remis und zwei Siege.
Von den 126 angereisten Schwingern am Sonntag, waren nur zwei davon Eidgenossen. Fabian Kindlimann (Fischenthal/ ZH) und Martin Roth (Herisau/ AP) mischten zusammen mit den sechs Winterthurern die Rangliste vor ca. 1360 Zuschauern etwas auf. Zum Schlussgang durften sich das St. Galler Jungtalent Andy Signer (Wittenbach) und der Einheimische Nicola Graf (Oberhallau) melden. Bei einem gestellten Ausgang dieses Kampfes hätte es neun Sieger gegeben. Glücklicherweise wurde durch den Sennenschwinger Signer ein Ergebnis erzielt. Graf fiel nach der Niederlage auf den Rang 4a zurück.
Leider mussten sich doch einige Athleten der Verletzungshexe geschlagen geben. Darunter auch der Winterthurer Teilverbandskranzer Philipp Lehmann, welcher den Kampf schon nach dem ersten Gang, vorsichtshalber, aufgeben musste.
Patrick Rüegg durfte sich gleich zum Start einen Sieg ins Notenblatt einschreiben lassen. Nach der Niederlage im zweiten Kampf, warf er seine nächsten beiden Kontrahenten direkt mit dem Rücken ins Sägemehl. Der Schlussgangsieger Andy Signer bezwang Rüegg dann im darauffolgenden Gang. Mit einem letzten Remis und 55.75 erkämpften Punkten rangierte er sich auf dem Rang 9b.
Der Turnerschwinger Fabian Plüer bodigte zwar seinen ersten Gegner, doch schon die Kontrahenten zwei und drei liessen ihn Sägemehl schlucken. Den Gang vier konnte er mit der Maximalnote für sich entscheiden, bevor er sich leider nochmals zweimal geschlagen geben musste. Er durfte sich mit 53.75 Punkten den Rang 16g reservieren lassen.
Sein Klubkollege Niklas Frauenfelder konnte ebenfalls den ersten Kampf schon gewinnen. Der Teilverbandskranzer Christian Bernold (Flums/ SG) war dann aber eine Nummer zu gross für ihn. In der dritten Begegnung konnte der Sennenschwinger eine sehr gute Neun aus dem Gang rausholen. Leider liess er sich nochmals auf den Rücken legen und kam auch im fünften Kampf nicht über ein Remis hinaus. Er schloss mit einem Sieg und 54.25 Punkten auf dem Schlussrang 14a ab.
Für Loris Anliker sah es zunächst sehr vielversprechend aus. Er durfte sich schon in den ersten beiden Begegnungen zweimal das Kreuz auf seinem Konto verbuchen lassen. Leider konnte er diese gute Leistung nicht aufrechterhalten und liess sich danach viermal hintereinander besiegen. Mit dieser Leistung schaffte er es mit 53.75 Punkten auf den Rang 16b.
Der 2002 geborene Leo Schönenberger startete mit einem Remis und gewann sogleich die Begegnung zwei mit der Maximalnote. Leider kam er in den Kämpfen drei und vier nicht gegen seine Kontrahenten an und liess sich das Sägemehl vom Rücken wischen. Mit nochmals der Höchstnote und einer letzten Niederlage platzierter er sich mit 54.50 Punkten auf dem Rang 13f.