Sechs Winterthurer am ersten Schwingfest des Jahres

Sechs Winterthurer am ersten Schwingfest des Jahres

05.01.2026

Am zweiten Tag des neuen Jahres traten insgesamt 127 Schwinger am traditionellen Berchtoldschwinget vor zahlreichen Zuschauern in die Zwilchhosen. Auch in diesem Jahr sorgten unter anderem die «hörnlifäger» für musikalische Unterhaltung.

Im Schlussgang traten die beiden Favoriten Marcel Räbsamen (Müselbach/ SG) und Nick Alpiger (Seon/ AG) aufeinander. Räbsamen reichte ein Gestellter für den Tagessieg. Er qualifizierte sich mit Siegen gegen Hugo Schläfli (Posieux/ FR), Nicola Wey (Stäfa/ ZH), Dario Zbinden (Oberschrot/ FR), Christian Lanter und Ivan Felder (Ennetmoos/ NW) für den Schlussgang. Sein Gegner Alpiger hingegen gewann gegen Martin Roth (Herisau/ AP), Aaron Schönholzer (Schönholzerswilen/ TG), Christian Gasenzer (Grabserberg/ SG), Flavio Sutter (Teufen/ AP) und Sales Tschudi (Matt/ GL).

Vom Schwingklub Winterthur reisten Karim Leuppi, Christian Lanter, Niklas Frauenfelder, Nino Anliker, Patrick Rüegg und Sven Kennepohl an. Die Auszeichnung ging am Schluss an Leuppi und Lanter. Karim Leuppi konnte sich drei Siege und drei Remis erkämpfen und landete mit ganz genau 56.00 Punkten auf dem Schlussrang 9b. Lanter erreichte gleich viel Punkte wie Leuppi und rangierte sich somit auf dem Rang 9f. Auch er kann drei Siege und zwei Unentschieden auf seinem Konto verbuchen. Leider musste er sich im vierten Gang gegen den Tagessieger Räbsamen geschlagen geben. Niklas Frauenfelder platzierte sich mit 55.50 Punkten auf dem Rang 11e. Er startete mit einer glatten Zehn und konnte sich im Verlauf noch zwei Siege holen. Zweimal liess er sich den Rücken abwischen und einmal gab es keinen Sieger. Für den in Rikon wohnhaften Patrick Rüegg reichten 55.25 Punkte für den Schlussrang 12i. Rüegg liess seine Gegner in den Kämpfen zwei und vier auf dem Rücken liegen. In den restlichen vier Begegnungen konnten weder er, noch seine Kontrahenten siegen. Für den Schlatter Schwinger Nino Anliker sah es zunächst sehr gut aus. So konnte er den Gegner in der ersten Begegnung direkt ins Sägemehl werfen und sich eine Zehn einholen. Danach kam er nur noch einmal in die Position des Siegers. Zweimal musste er untendurch und zweimal gab es keinen Sieger im Ring. Der neue Athlet in den Winterthurer Kreisen, Sven Kennepohl, erreichte mit 53.75 erkämpften Punkten den Schlussrang 18e. Er durfte sich zweimal ein Kreuz ins Notenblatt einschreiben lassen. Viermal hingegen liess er sich das Sägemehl vom Rücken wischen.

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